Puschkinallee 6: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Villa in der '''Puschkinallee 6''' ist seit der Wende ein Sanierungsfall. Das Gebäudes ist zwar bereits seit mehreren Jahren im Besitz eines neuen Eigentümers – doch Reparatur lässt auf sich warten. Der Grund: Der Erwerber versucht mit Hilfe eines Gutachtens den Denkmalwert nachzuweisen, denn dann gibt es [[Fördermittel]] der Denkmalpflege. Einem Zeitungsbericht zufolge kein Einzelfall. Schade für das Gebäude, denn es war bis zur Wende verhältnismäßig gut in Schuss. Die Villa diente von 1952 bis 1989 als Sitz des Kreisgerichtes Potsdam.  
 
Die Villa in der '''Puschkinallee 6''' ist seit der Wende ein Sanierungsfall. Das Gebäudes ist zwar bereits seit mehreren Jahren im Besitz eines neuen Eigentümers – doch Reparatur lässt auf sich warten. Der Grund: Der Erwerber versucht mit Hilfe eines Gutachtens den Denkmalwert nachzuweisen, denn dann gibt es [[Fördermittel]] der Denkmalpflege. Einem Zeitungsbericht zufolge kein Einzelfall. Schade für das Gebäude, denn es war bis zur Wende verhältnismäßig gut in Schuss. Die Villa diente von 1952 bis 1989 als Sitz des Kreisgerichtes Potsdam.  
  

Version vom 19. Juli 2006, 14:11 Uhr

Puschkinallee 6.jpg


Die Villa in der Puschkinallee 6 ist seit der Wende ein Sanierungsfall. Das Gebäudes ist zwar bereits seit mehreren Jahren im Besitz eines neuen Eigentümers – doch Reparatur lässt auf sich warten. Der Grund: Der Erwerber versucht mit Hilfe eines Gutachtens den Denkmalwert nachzuweisen, denn dann gibt es Fördermittel der Denkmalpflege. Einem Zeitungsbericht zufolge kein Einzelfall. Schade für das Gebäude, denn es war bis zur Wende verhältnismäßig gut in Schuss. Die Villa diente von 1952 bis 1989 als Sitz des Kreisgerichtes Potsdam.

Erbaut wurde die Villa 1890 bis 1891 durch einen unbekannten Baumeister. Auffällig ist das Walmdach und die barockisierenden Stuckelemente – Zeichen der Löslösung von der Schule von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius.