Reichsbahnausbesserungswerk

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Der Wasserturm,
Februar 2011

Das Reichsbahnausbesserungswerk (kurz RAW) befand sich im Potsdamer Stadtteil Teltower Vorstadt und erstreckte sich in seiner Blütezeit von der Langen Brücke – am Leipziger Dreieck – an der Friedrich-Engels-Straße entlang, fast bis hin zur Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft und hatte seinen Haupteingang gegenüber der Schlaatzstraße.

Heute existieren lediglich noch der ehemalige Wasserturm, am Hauptbahnhof, in dem ein Kaffee eingerichtet ist und einige weitere große Hallen, die unter Denkmalschutz stehen und in denen heute unter anderem ein Kasino und eine Videothek eingerichtet ist. Ein kleiner Teil vom RAW wurde erst nach der Wende vom Hauptbahnhof und später der größte Teil vom City-Quartier Potsdam überbaut.

Geschichte

Im Jahr 1838 entstand hier, mit der Errichtung der Eisenbahnlinie zwischen Potsdam und Berlin, die „Königliche Eisenbahn-Hauptwerkstatt“ auf einem Gutsgelände in unmittelbarer Nähe zum damaligen „Bahnhof Potsdam“. Die Königliche Eisenbahn-Hauptwerkstatt war das erste deutsche Eisenbahn-Reparaturwerk und wurde im Laufe der Jahre zu einem der größten Unternehmen Potsdams entwickelt.

Mit der Gründung des Deutschen Reiches, im Jahr 1871, wurde die Werkstatt in „Reichsbahnausbesserungswerk“ (kurz „RAW“) umbenannt. Zudem wurde in den Jahren von 1894 bis 1897, für die Arbeiter des RAW, die Kolonie Daheim errichtet.

Nach der Wende wurde das Werk, zugunsten westlicher Ausbesserungswerke, geschlossen und dem Verfall preisgegeben. Mit dem Bau des neuen Hauptbahnhofes, ab 1997, wurde dann der alte Ringlokschuppen mit der Drehscheibe abgerissen, dabei aber unter anderem der alte Wasserturm, sowie einige historische Betriebshallen unter Denkmalschutz gestellt. Der Wasserturm wurde später saniert und in ein Kaffee (Café und Bistro) umgebaut.

Ab dem Jahr 2007 wurde auf dem ehemaligen RAW-Gelände mit dem Bau des City-Quartier Potsdam begonnen. Etwas früher wurden auch die verbliebenen historischen Betriebshallen am Hauptbahnhof saniert und dort – am Taxistand – unter anderem ein Kasino und eine Videothek eingerichtet.

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Quellen

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