Sankt-Josefs-Krankenhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Sankt-Josefs-Krankenhaus''' – eigene Schreibweise „St. Josefs-Krankenhaus“ und früher auch „St.-Josef-Krankenhaus“ oder nur „Josef-Krankenhaus“ genannt – befindet sich in der [[Brandenburger Vorstadt]], in der Allee nach Sanssouci Nummer 7. Neben dem dortigen Haupteingang hat das Krankenhaus auch einen weiteren Nebeneingang in der Zimmerstraße Nummer 3-6.
 
Das '''Sankt-Josefs-Krankenhaus''' – eigene Schreibweise „St. Josefs-Krankenhaus“ und früher auch „St.-Josef-Krankenhaus“ oder nur „Josef-Krankenhaus“ genannt – befindet sich in der [[Brandenburger Vorstadt]], in der Allee nach Sanssouci Nummer 7. Neben dem dortigen Haupteingang hat das Krankenhaus auch einen weiteren Nebeneingang in der Zimmerstraße Nummer 3-6.
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Die Geschichte des Hauses begann im Jahr 1867 mit dem Bau eines Kinderheimes, das 1872 zu einem reinen Krankenhaus mit 25 Betten umgebaut wurde. In den Jahren 1875 und 1877 kamen eine Kapelle und ein Neubau für 50 Betten hinzu. Ein Gebäude in unmittelbarer Nähe wurde 1880 erworben, wodurch weitere 75 Betten eingerichtet werden konnten. Bis zum Jahr 1891 erfolgten weitere Erweiterungen, so dass insgesamt 150 Betten zur Verfügung standen. Alle diese Bauten wurden durch den Architekten Ernst Petzhotz geschaffen.
 
Die Geschichte des Hauses begann im Jahr 1867 mit dem Bau eines Kinderheimes, das 1872 zu einem reinen Krankenhaus mit 25 Betten umgebaut wurde. In den Jahren 1875 und 1877 kamen eine Kapelle und ein Neubau für 50 Betten hinzu. Ein Gebäude in unmittelbarer Nähe wurde 1880 erworben, wodurch weitere 75 Betten eingerichtet werden konnten. Bis zum Jahr 1891 erfolgten weitere Erweiterungen, so dass insgesamt 150 Betten zur Verfügung standen. Alle diese Bauten wurden durch den Architekten Ernst Petzhotz geschaffen.

Version vom 4. Dezember 2009, 16:36 Uhr

Das Haupthaus im Februar 2009

Das Sankt-Josefs-Krankenhaus – eigene Schreibweise „St. Josefs-Krankenhaus“ und früher auch „St.-Josef-Krankenhaus“ oder nur „Josef-Krankenhaus“ genannt – befindet sich in der Brandenburger Vorstadt, in der Allee nach Sanssouci Nummer 7. Neben dem dortigen Haupteingang hat das Krankenhaus auch einen weiteren Nebeneingang in der Zimmerstraße Nummer 3-6.

Dieses katholische Krankenhaus wurde nach der Wende modernisiert und durch umfangreiche Neubauten erweitert. Es wurde außerdem ein akademisches Lehrkrankenhaus der Freien Universität Berlin.

Geschichte

Der Neubau im Februar 2009

Die Geschichte des Hauses begann im Jahr 1867 mit dem Bau eines Kinderheimes, das 1872 zu einem reinen Krankenhaus mit 25 Betten umgebaut wurde. In den Jahren 1875 und 1877 kamen eine Kapelle und ein Neubau für 50 Betten hinzu. Ein Gebäude in unmittelbarer Nähe wurde 1880 erworben, wodurch weitere 75 Betten eingerichtet werden konnten. Bis zum Jahr 1891 erfolgten weitere Erweiterungen, so dass insgesamt 150 Betten zur Verfügung standen. Alle diese Bauten wurden durch den Architekten Ernst Petzhotz geschaffen.

In den Jahren 1911 und 1912 erfolgten umfangreich Sanierungsmaßnahmen. So entstanden eine Heizungsanlage (Hochdruckzentralheizung für Wärme und Warmwasser), neue sanitäre Einrichtungen mit fließendem Wasser, eine Telefonanlage, die bis in die Krankenzimmer reichte und ein elektrischer Personenaufzug. Außerdem konnte die Kapazität auf 200 Betten erweitert werden. Zwei Jahre später wurden noch ein Waisenhaus und ein Kinderheim gebaut.

Nach dem Zweiten Weltkrieg – der Komplex erhielt im April 1945 fünf Bombentreffer – begann der Wiederaufbau des St.-Josephs-Krankenhauses. Durch Um- und Ausbauten in den Jahren 1950 bis 1952 konnte die Zahl der Betten auf 300 erhöht werden. 1960 wurde ein angekauftes Haus zu einem Schwesternheim umgebaut. Dieses Haus wurde 1977 abgerissen und durch einen dreistöckigen Neubau ersetzt. Seit 1968 wurde das Krankenhaus in eine Poliklinik umgebaut. Es erfolgten dann nur noch Anpassungen an die technischen und medizinischen Erneuerungen und Maßnahmen zur Bauerhaltung.

Quellen

Weblinks