Schloß Glienicke

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Südseite vom Schloß Glienicke, 2006

Das klassizistische Schloß Glienicke befindet sich in Berlin-Wannsee, im Park Glienicke – stadtauswärts an der linken Straßenseite der Königstraße, hinter der Glienicker Brücke. Es war das Sommerschloß des Prinzen Carl von Preußen und ging aus einem Gutshaus aus dem 18. Jahrhundert hervor.

Gleich nebenan – an der Grenze zum Potsdamer Stadtteil Klein Glienicke und in Sichtweite zum Schloß Babelsberg – befindet sich das barocke Jagdschloß Glienicke, welches für den Kürfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg im 17. Jahrhundert errichtete wurde.

Geschichte

Schloß Glienicke

Schloss Glienicke war das Sommerschloss des Prinzen Carl von Preußen. Das Schloß hat seinen Ursprung in einem ehemaligen Gutshaus, welches im Jahr 1753 errichtet wurde. Das Gut wurde im Jahr 1814 von Fürst Hardenberg erworben, der im selben Jahr das Gutshaus durch Andreas Ludwig Krüger mit einer neuen Außenfassade versehen ließ. Zur Verschönerung der Landschaft berief Hardenberg den jungen Peter Joseph Lenné nach Glienicke.

Im Jahr 1824 erwarb Prinz Carl von Preußen das gesamte Anwesen und beauftragte ebenfalls Lenné mit der Gartengeschaltung. Das Gutshaus wurde in den Jahren 1825 bis 1828 umgestaltet. Die Planung und Gestaltung des Umbaus erfolgten durch Karl Friedrich Schinkel, wohingegen Ludwig Persius für die Bauausführung verantwortlich war.

Jagdschloß Glienicke

Das Jagdschloß wurde in den Jahren zwischen 1682 und 1684 für den Kürfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, nach den Plänen des Architekten Charles Philippe Dieussart, errichtet.

Weitere Bilder

Siehe auch

Weblinks

Quellen

  • „Potsdamer Verduten - Stadt- und Landschaftsansichten vom 17. bis 20. Jahrhundert“ – Herausgeber: Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, 1981; FG 041/15/81