Schopenhauerstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Geschichte der Schopenhauerstraße geht auf die [[Zweite Stadterweiterung]] von Potsdam (1733–1745) zurück. Der einst „Neustädter Kommunikation“ genannte Teil bildete damals die westliche Grenze der Stadt. Dementsprechend war die Straße mit der [[Stadtmauer]] versehen. Deren Verlauf kann heute sehr leicht durch die Fußgängerpromenade zwischen der [[Brandenburger Straße]] und der [[Hegelallee]] nachvollzogen werden. Ein kleiner Teil dieser Stadtmauer ist als Seitenwand an der Gaststätte „[[Alter Stadtwächter]]“ noch heute zu sehen.
 
Die Geschichte der Schopenhauerstraße geht auf die [[Zweite Stadterweiterung]] von Potsdam (1733–1745) zurück. Der einst „Neustädter Kommunikation“ genannte Teil bildete damals die westliche Grenze der Stadt. Dementsprechend war die Straße mit der [[Stadtmauer]] versehen. Deren Verlauf kann heute sehr leicht durch die Fußgängerpromenade zwischen der [[Brandenburger Straße]] und der [[Hegelallee]] nachvollzogen werden. Ein kleiner Teil dieser Stadtmauer ist als Seitenwand an der Gaststätte „[[Alter Stadtwächter]]“ noch heute zu sehen.
  
Der restliche Teil, in Richtung Bornstedt, wurde „Hohenzollernstraße“ genannt.
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Der restliche Teil, in Richtung [[Bornstedt]], wurde „Hohenzollernstraße“ genannt.
  
 
Der westliche Abschnitt der Schopenhauerstraße, wo früher die Stadtmauer stand, wurde im Jahr 1906 nach Plänen des ersten Stadtgartendirektors in Potsdam, [[Hans Kölle]], vollendet.
 
Der westliche Abschnitt der Schopenhauerstraße, wo früher die Stadtmauer stand, wurde im Jahr 1906 nach Plänen des ersten Stadtgartendirektors in Potsdam, [[Hans Kölle]], vollendet.

Version vom 25. Dezember 2010, 19:59 Uhr

Das Brandenburger Tor, im Frühjahr 2001

Die Schopenhauerstraße befindet sich an der Grenze der Innenstadt von Potsdam und der Brandenburger Vorstadt. Sie beginnt an der Kreuzung der Breiten Straße gegenüber der Straße Wall am Kiez – nahe dem Marktcenter – führt am Alten Stadtwächter, am Luisenplatz und am Brandenburger Tor vorbei, und endet an der Kreuzung Zur Historischen Mühle, Bornstedter Straße und Voltairweg.

Die Straße war früher ein Teil der Stadtmauer und ist heute eine der Hauptverkehrsstraßen von Potsdam mit einer Fußgänger-Promenade vom Brandenburger Tor bis zur Hegelallee.

Geschichte

Die Geschichte der Schopenhauerstraße geht auf die Zweite Stadterweiterung von Potsdam (1733–1745) zurück. Der einst „Neustädter Kommunikation“ genannte Teil bildete damals die westliche Grenze der Stadt. Dementsprechend war die Straße mit der Stadtmauer versehen. Deren Verlauf kann heute sehr leicht durch die Fußgängerpromenade zwischen der Brandenburger Straße und der Hegelallee nachvollzogen werden. Ein kleiner Teil dieser Stadtmauer ist als Seitenwand an der Gaststätte „Alter Stadtwächter“ noch heute zu sehen.

Der restliche Teil, in Richtung Bornstedt, wurde „Hohenzollernstraße“ genannt.

Der westliche Abschnitt der Schopenhauerstraße, wo früher die Stadtmauer stand, wurde im Jahr 1906 nach Plänen des ersten Stadtgartendirektors in Potsdam, Hans Kölle, vollendet.

Mit dem Ausbau des westlichen Teilstückes der Straße – zwischen der Charlottenstraße und der Hegelallee – verlor der östliche Teil an Bedeutung und wird seit dem lediglich als untergeordnete Zufahrtsstraße und Parkfläche genutzt. Als nach der Wende – zur Bundesgartenschau 2001 – die Anlage saniert wurde, wurden auch die Staßenbahngleise am Luisenplatz hinter das Gebäude der Sparkasse verlegt, sowie die Verbindung zwischen der südlichen Schopenhauerstraße (am Alten Stadtwächter) und dem nördlichen Teil (am Brandenburger Tor) für den motorisierten Individualverkehr unterbrochen.

Weitere Details

Die Schopenhauerstraße verbindet unter anderem die Charlottenstraße, die Brandenburger Straße, die Gutenbergstraße und die Hegelallee. Dabei führt sie am Luisenplatz, dem Obeliskportal vom Park Sanssouci und der Bildergalerie im Park Sanssouci vorbei. Eine weitere Sehenswürdigkeit dieser Straße ist das Brandenburger Tor.

Weitere Bilder

Siehe auch

Quellen