Speicherstadt

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Die Speicherstadt, 1848

Die Speicherstadt von Potsdam liegt zwischen der Havel und der Leipziger Straße, in der Templiner Vorstadt. Dabei handelt es sich um ein stillgelegtes Gewerbegebiet. Seit 2014 ist die Speicherstadt ein Wohnkomplex für gehobene Ansprüche zu entsprechenden Preisen.

Geschichte

Der Persius-Speicher,um 2006

Genau wie der so genannte Persiusspeicher in der Zeppelinstraße 163 diente der Speicher Nummer 3, der eigentliche Persius-Speicher, in der Leipziger Straße einst als Magazin des Proviantamtes zur Unterbringung von Lebensmittelreserven für das preußische Heer. Hier befanden sich unter anderem auch:

  • das im Jahre 1843 nach den Plänen von Ludwig Persius im normannischen Burgenstil errichtetes Mehlmagazin, das direkt an der Straße stand,
  • der aus dem Jahr 1835 stammende Boehlcke-Speicher,
  • weitere Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude, die nicht mehr vorhanden sind.


Während der DDR-Zeit wurden die Gebäude von den Mühlenwerke Potsdam, die VEAB Potsdam und den Schlachthof genutzt.

Einige Gebäude wurde Ende der 1990er Jahre abgerissen. Die Fläche wurde im Sommer 2006 als Strandbar mit Freifläche für Beachvolleyball genutzt. Das von Reinhold Persius entworfene Heeres-Proviantamt genießt Denkmalschutz.

Künftige Nutzung

Pläne, hier einen neuen Landtag zu errichten, sind mit Beschluss über den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses im Jahre 2005 Makulatur geworden.

Die Firmen „Prinz von Preußen Grundbesitz AG“ , „Speicherstadt GmbH“ und „ProPotsdam“ haben Teile der Immobilie erworben und umgebaut. Es entstand eine Mischung aus Dienstleistungen, Wissenschaft, Gewerbe, Wohnungen sowie ein Kongresshotel.

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