Triumphtor (Schopenhauerstraße): Unterschied zwischen den Versionen

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* Potsdamer Verduten – Autoren: Hans-Joachim und Adelheid Schendel Giersberg; Verlag: Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sannssouci; Veröffentlichungsjahr: 1981
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* Potsdamer Verduten – Autoren: Hans-Joachim und Adelheid Schendel Giersberg; Verlag: Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sannssouci; Veröffentlichungsjahr: 1981; FG 041/15/81
  
 
== Weblinks ==
 
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Version vom 30. Oktober 2009, 16:34 Uhr

Das Triumphtor, im Sommer 2006

Das Triumphtor steht am Fuße des Weinberges in der Schopenhauerstraße gegenüber dem Obeliskportal vom Park Sanssouci. Es wurde zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet, der als Prinz die Truppen bei der Niederschlagung des pfälzischen und badischen Aufstandes von 1849 kommandierte.

Geschichte

Das Triumphtor wurde zu Ehren des „Kartätschenprinzen“ Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I., der die Truppen bei der Niederschlagung des pfälzischen und badischen Aufstandes im Jahr 1849 kommandierte, errichtet. Die Inschrift an der Vorderseite lautet: „Friedrich Wilhelm IV. hat dieses Thor zu erbauen befohlen Hundert und sechs Jahre nach der Gründung von Sanssouci.“

Das Bauwerk ist dem römischen Ehrenbogen für die Händler und Geldwechsler aus dem Jahr 204 v.u.Z. nachempfunden und wurde im Jahr 1851 erbaut. Architekt war Friedrich August Stüler. Bemerkenswert sind die vielen Terrakotta-Reliefs, die in der Werkstatt von Friedrich Wilhelm Koch gefertigt wurden. Die Reliefs zeigen Auszug, Triumph und Heimkehr der Krieger und beziehen sich auf die Truppen des Prinzen Wilhelm. An den Seiten sind die Tugenden der Tapferkeit, Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Klugheit dargestellt.

Das Triumphtor hatte keine wirkliche Funktion – wie etwa die Stadttore – sondern sollte den Beginn einer gewaltigen Triumphstraße bilden, welche zu Ehren von Friedrich II. geplant war und angelegt werden sollte. Die Straße begann am Triumphtor und sollte am Belvedere auf dem Klausberg enden. Diese Planung ging auf die Idee von Friedrich Wilhelm IV. zurück, der im Jahr 1840 zum König gekrönt wurde. Aus akutem Geldmangel kamen jedoch nur wenige Bauwerke zur Ausführung, wie das Triumphtor, die Orangerie, das Mühlenhaus (Um- und Ausbau) sowie die Umgestaltung des Winzerhauses am Winzerberg.

Quellen

  • Potsdamer Verduten – Autoren: Hans-Joachim und Adelheid Schendel Giersberg; Verlag: Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sannssouci; Veröffentlichungsjahr: 1981; FG 041/15/81

Weblinks