Triumphtor (Schopenhauerstraße): Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Triumphtor''' am Fuße des Weinbergs in der [[Schopenhauer Straße]]/Ecke [[Weinbergstraße]] ist aus Anlass der Niederschlagung des pfälzischen und badischen Aufstandes von 1850/51 errichtet worden. Das Bauwerk ist einem römischen Triumphbogen nachempfunden und wurde 1911/12 gebaut und hatte eine reine Schmuckfunktion. Architekt war [[Stüler, Friedrich August|Friedrich August Stüler]]. Bemerkenswert sind die Terrakottareliefs, die in der Werkstatt von [[Koch, Friedrich Wilhelm|Friedrich Wilhelm Koch]] gefertigt wurden. Die Reliefs zeigen Auszug, Triumph und Heimkehr der Truppen. An den Seiten sind die Tugenden der Tapferkeit, Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Klugheit dargestellt. Das Tor ist mit Reliefs reich geschmückt. Die Inschrift an der Vorderseite lautet: [[Friedrich Wilhelm IV.]] hat dieses Thor zu erbauen befohlen Hundert und sechs Jahre nach der Gründung von Sanssouci. Eine weitere Inschrift besagt, dass das Tor zu Ehren des "Kartätschenprinzen" Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I., errichtet worden sei. Das Triumphtor war als Teil einer gewaltigen Triumphstraße, die zu Ehren von [[Friedrich II.]] angelegt werden sollte. Diese Planung ging auf eine Idee von Friedrich Wilhelm IV. zurück, der 1840 zum König gekrönt wurde. Die Straße sollte am Triumphtor beginnen und am Belvedere auf dem Klausberg enden. Das Triumphtor und die Orangerie von Sanssouci wurden als einzige Elemente dieser Planung verwirklicht.
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Das '''Triumphtor''' steht am Fuße des [[Weinberg]]es in der [[Schopenhauerstraße]] gegenüber dem [[Obeliskportal]] vom [[Park Sanssouci]]. Es wurde zu Ehren von Kaiser [[Wilhelm I. von Preußen|Wilhelm I.]] errichtet, der als Prinz die Truppen bei der Niederschlagung des pfälzischen und badischen Aufstandes von 1849 kommandierte.
  
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Das Triumphtor wurde zu Ehren des „Kartätschenprinzen“ Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser [[Wilhelm I. von Preußen|Wilhelm I.]], der die Truppen bei der Niederschlagung des pfälzischen und badischen Aufstandes im Jahr 1849 kommandierte, errichtet. Die Inschrift an der Vorderseite lautet: „Friedrich Wilhelm IV. hat dieses Thor zu erbauen befohlen Hundert und sechs Jahre nach der Gründung von Sanssouci.“
  
[[Category: Kunst im öffentlichen Raum]]
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Das Bauwerk ist dem römischen Ehrenbogen für die Händler und Geldwechsler aus dem Jahr 204 v.u.Z. nachempfunden und wurde im Jahr 1851 erbaut. Architekt war [[Friedrich August Stüler]]. Bemerkenswert sind die vielen Terrakotta-Reliefs, die in der Werkstatt von [[Friedrich Wilhelm Koch]] gefertigt wurden. Die Reliefs zeigen Auszug, Triumph und Heimkehr der Krieger und beziehen sich auf die Truppen des Prinzen Wilhelm. An den Seiten sind die Tugenden der Tapferkeit, Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Klugheit dargestellt.
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Das Triumphtor hatte keine wirkliche Funktion – wie etwa die [[Stadttore]] – sondern sollte den Beginn einer gewaltigen Triumphstraße bilden, welche zu Ehren von [[Friedrich II. von Preußen|Friedrich II.]] geplant war und angelegt werden sollte. Die Straße begann am Triumphtor und sollte am [[Belvedere auf dem Klausberg]] enden. Diese Planung ging auf die Idee von [[Friedrich Wilhelm IV. von Preußen|Friedrich Wilhelm IV.]] zurück, der im Jahr 1840 zum König gekrönt wurde. Aus akutem Geldmangel kamen jedoch nur wenige Bauwerke zur Ausführung, wie das Triumphtor, die [[Orangerie im Park Sanssouci|Orangerie]], das Mühlenhaus (Um- und Ausbau) sowie die Umgestaltung des Winzerhauses am [[Winzerberg]].
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Bild:Triumpftor, Detail Bergseite; 2012.jpg|Detail auf der Bergseite; März 2012
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Bild:Triumpftor, Detail; 2012.jpg|Detail der Innenseite, März 2012
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== Quellen ==
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* Potsdamer Verduten – Autoren: Hans-Joachim und Adelheid Schendel Giersberg; Verlag: Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sannssouci; Veröffentlichungsjahr: 1981; FG 041/15/81
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== Weblinks ==
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* [http://winzerberg-potsdam.de/ Freunde des Winzerberges] – Webseite des Förderverein ''Bauverein Winzerberg e.V.''
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[[Kategorie:Kunst im öffentlichen Raum]]
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[[Kategorie:Park Sanssouci]]
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[[Kategorie:Sehenswürdigkeiten]]

Aktuelle Version vom 21. Juli 2016, 09:54 Uhr

Das Triumphtor, im Sommer 2006

Das Triumphtor steht am Fuße des Weinberges in der Schopenhauerstraße gegenüber dem Obeliskportal vom Park Sanssouci. Es wurde zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet, der als Prinz die Truppen bei der Niederschlagung des pfälzischen und badischen Aufstandes von 1849 kommandierte.

Geschichte

Das Triumphtor wurde zu Ehren des „Kartätschenprinzen“ Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I., der die Truppen bei der Niederschlagung des pfälzischen und badischen Aufstandes im Jahr 1849 kommandierte, errichtet. Die Inschrift an der Vorderseite lautet: „Friedrich Wilhelm IV. hat dieses Thor zu erbauen befohlen Hundert und sechs Jahre nach der Gründung von Sanssouci.“

Das Bauwerk ist dem römischen Ehrenbogen für die Händler und Geldwechsler aus dem Jahr 204 v.u.Z. nachempfunden und wurde im Jahr 1851 erbaut. Architekt war Friedrich August Stüler. Bemerkenswert sind die vielen Terrakotta-Reliefs, die in der Werkstatt von Friedrich Wilhelm Koch gefertigt wurden. Die Reliefs zeigen Auszug, Triumph und Heimkehr der Krieger und beziehen sich auf die Truppen des Prinzen Wilhelm. An den Seiten sind die Tugenden der Tapferkeit, Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Klugheit dargestellt.

Das Triumphtor hatte keine wirkliche Funktion – wie etwa die Stadttore – sondern sollte den Beginn einer gewaltigen Triumphstraße bilden, welche zu Ehren von Friedrich II. geplant war und angelegt werden sollte. Die Straße begann am Triumphtor und sollte am Belvedere auf dem Klausberg enden. Diese Planung ging auf die Idee von Friedrich Wilhelm IV. zurück, der im Jahr 1840 zum König gekrönt wurde. Aus akutem Geldmangel kamen jedoch nur wenige Bauwerke zur Ausführung, wie das Triumphtor, die Orangerie, das Mühlenhaus (Um- und Ausbau) sowie die Umgestaltung des Winzerhauses am Winzerberg.

Weitere Bilder

Quellen

  • Potsdamer Verduten – Autoren: Hans-Joachim und Adelheid Schendel Giersberg; Verlag: Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sannssouci; Veröffentlichungsjahr: 1981; FG 041/15/81

Weblinks