Udo Beyer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Udo Beyer''' wurde am 09.08.1955 in Eisenhüttenstadt (damals Stalinstadt) geboren. Er wuchs auf dem Gut Breslack, heute Gemeinde Neißemünde, und in Eisenhüttenstadt auf. 1969 ging Beyer an die Kinder- und Jugendsportschule Frankfurt (Oder), wo er sein Abitur ablegte. 1973 wechselte er gemeinsam mit seinem Trainer zum [[ASK Potsdam|ASK Vorwärts Potsdam]], wo er sich völlig auf das Kugelstoßen konzentrierte. Hier studierte er neben dem Training an der Pädagogischen Hochschule [[Potsdam]] und schloß erfolgreich als Diplomsportlehrer ab. Als Mitglied des Armeesportklubs (ASK) war Udo Beyer gleichzeitig Sportoffizier der NVA und wurde als Hauptmann in die Bundeswehr übernommen. Nach den Olympischen Spielen 1988 hatte er seine Karriere bereits beendet, doch seine Frau brachte ihn 1990 dazu, es noch einmal bis 1992 zu versuchen.
 
'''Udo Beyer''' wurde am 09.08.1955 in Eisenhüttenstadt (damals Stalinstadt) geboren. Er wuchs auf dem Gut Breslack, heute Gemeinde Neißemünde, und in Eisenhüttenstadt auf. 1969 ging Beyer an die Kinder- und Jugendsportschule Frankfurt (Oder), wo er sein Abitur ablegte. 1973 wechselte er gemeinsam mit seinem Trainer zum [[ASK Potsdam|ASK Vorwärts Potsdam]], wo er sich völlig auf das Kugelstoßen konzentrierte. Hier studierte er neben dem Training an der Pädagogischen Hochschule [[Potsdam]] und schloß erfolgreich als Diplomsportlehrer ab. Als Mitglied des Armeesportklubs (ASK) war Udo Beyer gleichzeitig Sportoffizier der NVA und wurde als Hauptmann in die Bundeswehr übernommen. Nach den Olympischen Spielen 1988 hatte er seine Karriere bereits beendet, doch seine Frau brachte ihn 1990 dazu, es noch einmal bis 1992 zu versuchen.

Version vom 8. Dezember 2009, 15:01 Uhr

Datei:Beyer, Udo.jpg
Udo Beyer während eines Wettkampfes

Udo Beyer wurde am 09.08.1955 in Eisenhüttenstadt (damals Stalinstadt) geboren. Er wuchs auf dem Gut Breslack, heute Gemeinde Neißemünde, und in Eisenhüttenstadt auf. 1969 ging Beyer an die Kinder- und Jugendsportschule Frankfurt (Oder), wo er sein Abitur ablegte. 1973 wechselte er gemeinsam mit seinem Trainer zum ASK Vorwärts Potsdam, wo er sich völlig auf das Kugelstoßen konzentrierte. Hier studierte er neben dem Training an der Pädagogischen Hochschule Potsdam und schloß erfolgreich als Diplomsportlehrer ab. Als Mitglied des Armeesportklubs (ASK) war Udo Beyer gleichzeitig Sportoffizier der NVA und wurde als Hauptmann in die Bundeswehr übernommen. Nach den Olympischen Spielen 1988 hatte er seine Karriere bereits beendet, doch seine Frau brachte ihn 1990 dazu, es noch einmal bis 1992 zu versuchen.

Nach dem Ende des Leistungssports erlernte Udo Beyer den Beruf eines Reiseverkehrskaufmanns und ist seit 1996 Inhaber eines Reisebüros in Potsdam. Er wohnt in Potsdam. Er engagiert sich aktiv als offizieller Botschafter des „Kinderhospizes Mitteldeutschland“ für todkranke Kinder und deren Familien.

Sportliche Erfolge

Olympische Spiele:

  • 1976 – Olympiasieger
  • 1980 – Bronzemedaille
  • 1984 – keine Teilnahme möglich wegen Boykott durch die DDR
  • 1988 – 4. Platz
  • 1992 – im Vorkampf ausgeschieden

Weltrekorde:

  • 1. – 6. August 1978: 22,15 m
  • 2. – 25. Juli 1983: 22,22 m
  • 3. – 20. April 1986: 22,64 m

Europa-Meisterschaften:

  • 1973 – Junioren-Europameister
  • 1974 – 8. Platz
  • 1978 – Europameister
  • 1982 – Europameister
  • 1986 – Bronzemedaille
  • 1974 – 6. Platz

IAAF-Weltcup, Kugelstoßen:

  • Sieger 1977, 1979 und 1981

Europacup, Kugelstoßen:

  • Sieger 1977, 1979 und 1981
  • 1985 – 3. Platz

DDR-Meisterschaften:

  • 1974 – 2. Platz
  • 1977–1987 – DDR-Meister (11-mal in Folge)
  • 1988 – 2. Platz
  • 1990 – 3. Platz
  • 1980 – DDR-Hallenmeister