Ulrich Müther

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Der Bauingenieur Ulrich Müther gilt als ein Pionier des Schalen-Betonbaus. In Potsdam war er 1983 verantwortlich für die Errichtung der Gaststätte Seerose in der Breiten Straße.

Müther ist ein gelernter Zimmermann. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums an der Ingenieurschule Neustrelitz arbeitete er im Entwurfsbüro vom VEB Ingenieurbau Berlin. 1956 bis 1963 war er als Fernstudent an der Technischen Universität Dresden. Danach übernahm er die technische Leitung in der Produktionsgenossenschaft Handwerk (PGH), die ab 1972 VEB Ingenieurbau Rügen hieß. Da die PGH aus einem Familienunternehmen hervorgegangen war, bekam Müther 1990 das Unternehmen von der Treuhand rückübertragen.

Müther gilt als ein Rechenkünstler und Meister des filigranen Betonbaus. Sein Lebenswerk ist in der Fachwelt anerkannt – er zählt zu den weltweit fünf renommierten Vertretern seines Faches. Müther konstuierte unter anderem den Teepot Warnemünde. Einige seiner Bauwerke – wie das Ahornblatt am Bahnhof Alexanderplatz in Berlin wurden nach der Wende rüde geschliffen.

Quellen

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