Villa Quandt (Potsdam)

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Die Villa Quandt im Herbst 2008

Die Villa Quandt befindet sich in der Nauener Vorstadt von Potsdam, in der Großen Weinmeisterstraße 46/47. Das Gebäude bildet zusammen mit der Villa Schlieffen und der Lepsius-Villa eine Einheit und gehört heute der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Zudem sind hier das Theodor-Fontane-Archiv und das Brandenburgische Literaturbüro eingerichtet.

Geschichte und weitere Details

Die Villa Quandt wurde im Jahr 1833 von der Kriegsrätin Ulrike Augusta von Quandt erworben.

Im Jahr 1922 verbrachte der geborene Prinz Wilhelm-Karl von Preußen seine Kindheit und Jugendzeit in dem Gebäude. Prinz Oskar von Preußen, dem Sohn von Kaiser Wilhelm II., wurde das Haus zur Nutzung auf Lebenszeit überlassen. Er ließ die Villa 1930 um zwei Flügelbauten erweitern.

Die Villa Quandt bildet zusammen mit der Villa Schlieffen, in der Großen Weinmeisterstraße Nummer 44, und Lepsius-Villa, in der Großen Weinmeisterstraße 45, eine Einheit. Alle drei Villen waren bis zum Jahr 1994 Teil der Verbotenen Stadt und gingen danach aufgrund ihrer bevorzugten Lage, zwischen dem Pfingstberg und dem Neuem Garten, in den Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) über. Das Theodor-Fontane-Archiv hat das Gebäude von der SPSG gepachtet und baute es mit Hilfe einer Millionenspende der Hermann-Reemtsma-Stiftung wieder auf. Außerdem flossen Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Die Gesamtinvestition belief sich auf 3,2 Millionen Euro.

Quellen

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