Villa Tieck: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Villa Tieck''' in der [[Schopenhauerstraße]] 20 wurde 1845 durch den Architekten [[Persius, Friedrich Ludwig|Friedrich Ludwig Persius]] errichtet. Sie entstand durch den Umbau eines barocken Vorgängers und war als Teil eines Dichterhains geplant, den König [[Friedrich Wilhelm IV.]] am Haupteingang von [[Park Sanssouci]] einrichten wollte.  
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Die '''Villa Tieck''' in der [[Schopenhauerstraße]] 24 wurde 1845 durch den Architekten [[Persius, Friedrich Ludwig|Friedrich Ludwig Persius]] errichtet. Sie entstand durch den Umbau eines barocken Vorgängers und war als Teil eines Dichterhains geplant, den König [[Friedrich Wilhelm IV.]] am Haupteingang von [[Park Sanssouci]] einrichten wollte.  
  
 
Vorgesehen waren insgesamt neun Villen in antikisierendem Baustil, die an der Schopenhauer Straße zwischen Hegelallee und dem Triumphtor am Winzerberg liegen sollten.  
 
Vorgesehen waren insgesamt neun Villen in antikisierendem Baustil, die an der Schopenhauer Straße zwischen Hegelallee und dem Triumphtor am Winzerberg liegen sollten.  

Version vom 20. Juli 2006, 16:16 Uhr

Die Villa Tieck in der Schopenhauerstraße 24 wurde 1845 durch den Architekten Friedrich Ludwig Persius errichtet. Sie entstand durch den Umbau eines barocken Vorgängers und war als Teil eines Dichterhains geplant, den König Friedrich Wilhelm IV. am Haupteingang von Park Sanssouci einrichten wollte.

Vorgesehen waren insgesamt neun Villen in antikisierendem Baustil, die an der Schopenhauer Straße zwischen Hegelallee und dem Triumphtor am Winzerberg liegen sollten. Es entstand aber nur dieses eine Haus. Es diente von 1841 bis 1849 jeweils als Sommerwohnung für den vom König nach Berlin berufenen bedeutenden romantischen Dichter Ludwig Tieck (1773-1853).

1874 wurde der seit 1852 existierende Kindergarten der Friedensgemeinde in den Gebäuden untergebracht, das Haus erhielt den Namen Königin-Elisabeth-Haus. Die Einrichtung existiert noch heute als Friedenshaus und Kita des Diakonischen Werkes.