Villa Tummeley: Unterschied zwischen den Versionen

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1885 baute [[Baron von Eckardstein]] die Villa zum Schloss Eckardstein um. Es gelangte nach dem Krieg in den Besitz der Energieversorgung, die hier einen Wirtschaftshof unterhielt und im Laufe der Jahre vier Baracken errichtete.  
 
1885 baute [[Baron von Eckardstein]] die Villa zum Schloss Eckardstein um. Es gelangte nach dem Krieg in den Besitz der Energieversorgung, die hier einen Wirtschaftshof unterhielt und im Laufe der Jahre vier Baracken errichtete.  
 
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Park öffentlich zugänglich sein. Ein Uferweg führt von dort zum Kulturstandort [[Schiffbauergasse]].
 
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Park öffentlich zugänglich sein. Ein Uferweg führt von dort zum Kulturstandort [[Schiffbauergasse]].
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[[Category:Villen und Bürgerhäuser]]

Version vom 8. März 2006, 17:05 Uhr

Die Villa Tummeley (Berliner Straße 29) gehört dem Energiekonzern Edis und wird von ihm denkmalgerecht restauriert. Ziel ist,eine Firmenrepräsentanz der Muttergesellschaft Eon oder ein Schulungszentrum zu errichten. Außerdem plant der Energieversorger Neubauten mit Büros für 250 Mitarbeiter auf dem Grundstück zu errichten. Die zur Zeit noch vorhandenen Baracken sollen verschwinden.

Form und Position der Zusatzbebauung sind umstritten, denn die Villa Tummeley ist ein Garten- und Baudenkmal. Die Villa ist 1847/48 im Tudorstil für den Kaufmann und Besitzer einer Zuckersiederei Eduard Tummeley gebaut worden. Damit korrespondiert das Gebäude mit dem kleinen Schloss auf der anderen Havelseite - und genau dieser Blick soll nicht verbaut werden. Architekt war Martin Gottgetreu, den Garten gestaltete Gustav Adolph Fintelmann, der Hofgärtner auf der Berliner Pfaueninsel war. Friedrich Wilhelm IV prüfte persönlich die Planung des Gartenarchitekten und genehmigte sie. Villa und Garten sollten den Stilvorgaben der von Peter Joseph Lenné geleiteten Gartenbaulehranstalt entsprechen.

1885 baute Baron von Eckardstein die Villa zum Schloss Eckardstein um. Es gelangte nach dem Krieg in den Besitz der Energieversorgung, die hier einen Wirtschaftshof unterhielt und im Laufe der Jahre vier Baracken errichtete. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Park öffentlich zugänglich sein. Ein Uferweg führt von dort zum Kulturstandort Schiffbauergasse.