Wilhelm von Türk

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Der Pädagoge Karl Christian Wilhelm von Türk geb 1774 als jüngster Sohn des Kammerpräsidenten und Obermarschalls des Herzogs von Sachsen-Meiningen. War mit 22 Jahren Rat in der Justizkanzlei. Zustänig für Schulangelegenheiten im Herzogtum Mecklenburg, besuchte verschiedene Bürgerschulen, auch Pestalozzi in der Schweiz. Türk gründete dort eine Erziehungsanstalt, in der Männer und Frauen zu Lehrern ausgebildet wurden. Er begab sich nach den Befreiungskriegen nach Potsdam und wurde Schul- und Regierungsrat. Türk schrieb ein Rechenbuch für Landschulen. Das Honorar stiftet er der Schullehrerwitwenkasse. Er trennt sich von seiner Gemäldesammlung und gründete von dem Erlös eine Versorgungsanstalt für verwaiste Kinder, das spätere Zivilwaisenhaus. Zum Unterricht gehörte auch Turnen und Schwimmen. An der Havel, am Ende der heutigen Türkstraße ließ er die erste Schwimmanstalt errichten und unterrichtete selbst im Schwimmen.

Im Jahre 1839/40 überredete Türk die Königin Elisabeth, die Gattin von Friedrich Wilhelm IV. , 2000 Taler für die Gründung eines Mädchenwaisenhauses auszugeben. Er nannte es Elisabeth-Stift – womit regelmäßige Zuwendungen gesichert waren.

Türk gründete in Potsdam ein Schullehrerseminar, für dessen Leitung er Klöden, Karl-Friedrich Karl Friedrich Klöden einsetzte.