Parkbrücke

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Die Parkbrücke, Ende 2009

Die Parkbrücke befindet sich am Rand vom Potsdamer Stadtteil Babelsberg, nahe der ehemaligen Enver-Pascha-Brücke. Sie überspannt den Teltowkanal und verbindet den Stadtteil Klein Glienicke mit Babelsberg. Sie ist ein Teil der dortigen Lankestraße. Zudem bietet die Brücke einen weiteren Zugang zum Park Babelsberg.

Geschichte

Im Jahr 1902 wurde über den Teltowkanal eine Fußgänger-Brücke errichtet. Diese Brücke wurde dem Kaiser Wilhelm II. geschenkt, als Ausgleich für das zum Kanalbau benötigte Land, welches dieser abgetreten hatte. Dementsprechend hieß sie ursprünglich auch Kaiser-Wilhelm-Brücke, oder kurz Kaiserbrücke. Sie galt als die schönste Brücke über den gesamten Teltowkanal.

Die Brücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört, jedoch schnell wieder aufgebaut. Mit der Errichtung der Grenzanlagen im Zusammenhang mit dem Mauerbau im Jahre 1961 wurde die Parkbrücke zum Grenzkontrollpunkt und Klein Glienicke zum Sperrgebiet.

Mit dem Fall der Mauer wurde – mit Klein Glienicke – auch die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben. Da die Brücke sehr schmal ist, wurde die Errichtung einer Ampelanlage notwendig, um den Individualverklehr realisieren zu können.

Weitere Bilder

Quellen

  • „Potsdam-Lexikon, Stadtgeschichte von A bis Z“; Verlag für Berlin-Brandenburg; 2010; ISBN 978-3-942476-03-4
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