Logenhaus der Freimaurer

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Das Logenhaus, im Frühjahr 2006

Das Logenhaus der Freimaurer befindet sich in der Innenstadt von Potsdam, in der Kurfürstenstraße Nummer 52 – am Rand vom Holländischen Viertel und nahe dem Nauener Tor. Es beherbergt heute die „Brandenburgische Architektenkammer“ und das „Café Hundertwasser“.

Geschichte

Das Haus gehört der Freimaurerloge „Teutonia zur Weisheit“, die am 30. November 1809 als Tochterloge der „Grossen Koeniglichen Loge zu den drei Weltkugeln“ gestiftet wurde. Die Logenbrüder nahmen zunächst das Gastrecht der ältesten Potsdamer Loge „Minerva“ wahr. Im Jahr 1817 wurde das erste eigene Logenhaus in der heutigen Henning-von-Tresckow-Straße bezogen. Am 19. Juni 1881 wurde im Beisein von Kronprinz Friedrich Wilhelm, dem späteren Kaiser Friedrich III., das Logenhaus in der Kurfürstenstraße eingeweiht.

1935 musste sich die Loge unter Zwang auflösen und auch in der DDR war Ihre Arbeit nicht erlaubt. Das Gebäude wurde in dieser Zeit als ein Kulturhaus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (DSF) genutzt.

Im April 1991 wurde die „Brandenburgische Architektenkammer“ in Potsdam gegründet.

Am 3. Juli 1991 wurde die Loge mit der Zeremonie der Lichteinbringung neu gegründet. Nach der Wende wurde das Haus an die freimaurerische Weltkugelstiftung rückübertragen. Das Erdgeschoß wird als Gaststätte und Billardclub genutzt. Die anderen Räume können für Veranstaltungen gemietet werden.

Weblinks

Quellen

  • Geschichte / Entwicklung – Seite bei der Brandenburgischen Architektenkammer; Stand: 6. September 2010; Quelle zur Gründung


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