Beamten-Wohnungsverein zu Potsdam

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Der Beamten-Wohnungsverein zu Potsdam ist eine Genossenschaft und wurde 1903 mit dem Ziel gegründet, gesunden, zweckmäßig eingerichteten und neuzeitlichen Anforderungen entsprechenden Wohnraum zu schaffen. Die Genossenschaft zählte im Jahr 1903 354 Mitglieder, 1940 waren es 870 und 1928 verfügte die Genossenschaft über 4.040 Mitglieder und verwirklichte Projekte in der ganzen Stadt.

Nauener Vorstadt

Der Verein begann mit seinen Aktivitäten in der Nauener Vorstadt von Potsdam. Dort entstand eines der schönsten und anspruchsvollsten Wohngebiete des Vereins in der Kleinen Weinmeisterstraße, in der Großen Weinmeisterstraße und in der Hessestraße. Dabei fallen besonders die herrschaftlich anmutenden viergeschossigen Mietshäuser aus den Jahren vor dem I. Weltkrieg auf, die ausgeprägte Jugendstilelemente aufweisen. Die Straßen verlaufen in leichten Bögen. Entworfen wurden die Bauten durch die Vereinsarchitekten Muster und Blohm.

Von 1912 bis 1914 sowie 1922 und 1923 wurde in der Nauener Vorstadt in der Friedrich-Ebert-Straße gegenüber der Stadtverwaltung ein weiteres Bauvorhaben verwirklicht. Es entstand in der Behlertstraße eine Wohnanlage für 85 Genossenschaftsmitglieder.

Brandenburger Vorstadt

Von 1907 bis 1912 wurden die Wohnanlagen in der Brandenburger Vorstadt, in der Hans-Sachs-Straße und der Meistersingerstraße errichtet. Es handelt sich um 23 große vierstöckige Reihenhäuser, die betont großstädtisch wirken und zum Teil Seitenflügel und Hinterhäuser haben, die große Wohnhöfe einschließen.


Berliner Vorstadt

Templiner Vorstadt

Das Wohngebiet Am Brunnen in der Templiner Vorstadt wurde ab 1922 gebaut.

Quellen

  • "Potsdamer Siedlungsarchitektur der Vorstädte" in PotsdamLife Ausgabe I 2010, S. 38 *
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