Kleingartenanlagen
Kleingartenanlagen in Potsdam
Kleingartenanlagen sind Bestandteil der städtischen Grünstruktur und dienen als siedlungsnahes Grün mit wichtiger Erholungsfunktion. Soweit sie sich auf kommunalem Grund befinden, sind sie öffentlich zugänglich und leisten mit Gemeinschaftseinrichtungen wie Spielplätzen oder Sitzbereichen einen Beitrag zur Naherholung.
Als ökologisch wertvolle Flächen bilden sie Rückzugsräume für Flora und Fauna innerhalb der stark versiegelten Stadt. Sie verbessern das Stadtklima und tragen zur Luftreinhaltung bei.
Die Kleingartenkultur verbindet gärtnerische Nutzung und Erholung. Bewegung im Freien wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Gleichzeitig sind Kleingärten Orte des sozialen Austauschs und der Integration über Generationen hinweg. Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde e. V. steigt seit Jahren das Interesse, insbesondere bei jüngeren Menschen und Familien.
In Potsdam verteilen sich zahlreiche Kleingartenanlagen über das gesamte Stadtgebiet, unter anderem in Babelsberg, Drewitz, Bornstedt und im Potsdamer Norden. Viele entstanden im frühen 20. Jahrhundert und sind bis heute prägende Bestandteile des Stadtbildes sowie wichtige Grünverbindungen.
Grundlage für Erhalt und Entwicklung bildet das Stadtentwicklungskonzept 2018 (STEK) Kleingärten [1], das das Konzept von 2007 fortschreibt.
Quellen
- Stadtentwicklungskonzept Kleingärten 2018 des Grünflächenamtes Potsdam, Webseite der Stadt Potsdam