Bruno Hans Bürgel

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Bruno H. Bürgel, um 1947

Bruno Hans Bürgel, oft nur „Bruno H. Bürgel“ geschrieben (* 14.11.1875 in Berlin; † 08.07.1948 in Babelsberg), war ein Astronom und Schriftsteller. Nach ihm wurde die Bruno-H.-Bürgel-Schule, in Babelsberg, benannt.

Geschichte

Bruno H. Bürgel wurde am 14. November 1875 in Berlin geboren. In armen Verhältnissen aufgewachsen, erlernte Bürgel den Beruf eines Schuhmachers, arbeitete als Steindrucker und Fabrikarbeiter. Nach 12-stündiger Arbeit betrieb Bürgel Selbststudien, obwohl er als Kind kein sehr guter Schüler war. Vom Saal-Diener, in der Berliner Urania-Sternwarte, arbeitete er sich zum technischen Mitarbeiter hoch und durfte sogar wenige Semester die Berliner Universität besuchen.

Als „Arbeiter-Astronom“ hat er später die damals noch als Geheimwissenschaft geltende Himmelskunde für die Menschen zugänglich gemacht. Er schrieb über 22 Büchern und etwa 3.000 Presse-Artikeln, die teilweise in acht Sprachen übersetzt wurden. Dabei verwendete er die einfache Sprache des Volkes.

Sein 1910 geschriebenes populärwissenschaftliches Buch „Aus fernen Welten“ begründete seine „Professur“ zum Volksschriftsteller. Bruno H. Bürgel gehört zu den Mitbegründern der Provinzialgruppe Brandenburg des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands (kurz: Kulturbund).

Seit 1928 wohnte Bruno H. Bürgel in der Merkurstraße Nummer 11, in Nowawes.

Bruno H. Bürgel starb am 8. Juli 1948 in Babelsberg. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Babelsberger Goethefriedhof.

Quellen

Weblinks