Belvedere auf dem Pfingstberg

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Das Belvedere auf dem Pfingstberg, Sommer 2006

Das Belvedere auf dem Pfingstberg, auch kurz Pfingstberg-Belvedere genannt, befindet sich in der Nauener Vorstadt von Potsdam und thront dort – weithin sichtbar – auf dem Pfingstberg. Das Belvedere ist eine Villa nach römischem Vorbild und ein beliebtes Ausflugsziel.

Geschichte

Das Belvedere sollte zum Schloss- und Parklandschaftskonzept Friedrich Wilhelms IV. beitragen und ist nur ein Teil des ursprünglich größeren Bauvorhabens. Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse wurden als Architekten beauftragt; die Entwurfsskizzen stammten vom König selbst. Vorbild war die im Jahr 1585 errichtete Villa Carprarola nördlich von Rom, die Friedrich Wilhelm IV. auf seiner ersten Italienreise besuchte.

Belvedere auf dem Pfingstberg
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BLDAM-Eintrag 09156954


Der König kopierte die Villa fast vollständig, die er im Hintergrund durch eine mächtige Doppelturmanlage ersetzte. Sie allein kam schließlich zur Ausführung, und wurde in zwei Bauphasen errichtet. Die erste Bauphase war in den Jahren von 1847 bis 1852 und nach längerer Unterbrechung folgte auch die zweite Bauphase in den Jahren von 1860 bis 1863.

Die Parkanlage Pfingstberg ist mit allen baulichen und gärtnerischen Anlagen, den befestigten und unbefestigten Straßen und Wegen denkmalgeschützt:

  • Teil der Parkanlage der Villa Henkel
  • Belvedere mit Wasserbecken
  • Pomonatempel
  • Winzerhaus (Antennentempel, Große Weinmeisterstraße)
  • Villa Quandt (Große Weinmeisterstraße 46, 47)
  • Mirbachwäldchen

Weitere Details

An den Wochenenden und Abenden finden viele Veranstaltungen auf dem Pfingstberg statt, wie zum Beispiel Konzerte und Lesungen. Man kann das Belvedere auch für private Veranstaltungen mieten. Die Mitarbeiter des Fördervereins stehen beratend zur Seite und organisieren auch Gruppenführungen. Auch Trauungen (wie uns Günther Jauch zeigte) finden in dieser romantischen Umgebung statt.

Weblinks

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