Berliner Vorstadt

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Die Leibgarde-Husaren-Kaserne, um 2006

Die Berliner Vorstadt gehörte, wie alle anderen Vorstädte – außer der Teltower Vorstadt –, bereits im 18. Jahrhundert zu Potsdam. Sie erstreckt sich links und rechts der Berliner Straße, eingefasst durch drei Seen, dem Heiligen See, dem Tiefen See und dem Jungfern-See. Die stadtseitige Begrenzung bildete das Berliner Tor, von dem aber nur noch ein Flügelbau steht. Stadtauswärts grenzt die Berliner Vorstadt in der Mitte der Glienicker Brücke an Berlin-Wannsee.

Die Berliner Vorstadt ist von Stätten des Weltkulturerbes, dem Park Babelsberg und dem Park Neuer Garten umgeben.

Die Besiedlung der Vorstadt begann im 17. Jahrhundert. Zunächst entstanden vor den Toren der Stadt Armen- und Krankenhäuser sowie Waisenheime. An der Havel siedelte sich Gewerbe an. Für das Stadtbild bestimmende Bauten wie die Leibgarde-Husaren-Kaserne entstanden im 19. Jahrhundert.

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet zwischen Heiligem See und Berliner Straße, das heute als beste Wohngegend Potsdams gilt, straßenweise erschlossen. Zahlreiche Prominente leben dort, darunter der TV-Moderator Günther Jauch, Deutschlands erfolgreichste Eiskunstläuferin Katarina Witt, der Jazz-Trompeter Till Brönner und bis 2017 Modezar Wolfgang Joop.

Neben zahlreichen Villen gehört auch die Schiffbauergasse, mit dem Hans-Otto-Theater, zu den lohnenswerten Zielen in der Berliner Vorstadt.

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