Stadtteile von Potsdam

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Die Stadtteile von Potsdam sind ein technisches Hilfsmittel um die Verwaltung der Stadt Potsdam zu erleichtern. Dabei wird Potsdam heute grob in die Kerngebiete im Norden und Süden sowie in weitere Ortsteile gegliedert.

Gliederung

Gliederung der Stadt Potsdam
Stadtteile Osten und Süden nördliche Ortsteile

Geschichte

Die ältesten auch „historisch“ genannten Stadtteile sind die Innenstadt, die Teltower-, die Brandenburger-, die Berliner-, die Jäger- und die Nauener Vorstadt, welche nach den ersten zwei Stadterweiterungen, am Ende des 19. Jahrhunderts, errichtet oder eingemeindet wurden.

Durch das Anwachsen der Bevölkerung und Bebauung musste das Stadtgebiet mehrmals erweitert werden. Dies geschah in mehreren Abschnitten mit der Eingliederung von benachbarten Rittergütern oder Teilen davon. Damit wuchs das Stadtgebiet von 893 Hektar, im Jahr 1836, auf 1.350 Hektar, im Jahr 1905.

Im Jahr 1928 wurde der Park von Sanssouci mit den Schlössern sowie ein großer Teil der Insel Tornow (später Hermannswerder) und 6 Gutsbezirke mit Brauhaus- und Telegrafenberg in das Stadtgebiet eingegliedert. Danach betrug die Stadtfläche 3.206 Hektar.

Im Jahr 1935 wurden Bornim, Bornstedt, Eiche und Nedlitz eingemeindet, 1939 folgten die Industriestadt Babelsberg und weitere Dörfer. Im Jahr 1952 wurden die meisten dieser Gemeinden im Rahmen der Gebietsreform der DDR wieder selbständig.

Nach dem Jahr 1990 erfolgten weitere Eingemeindungen. Die seitdem zum Teil wieder eingegliederten Gemeinden Eiche, Fahrland, Golm, Groß Glienicke, Grube, Marquardt, Neu Fahrland, Satzkorn und Uetz-Paaren wurden im Jahr 2003 zu Ortsteilen mit eigenen, von der Bevölkerung gewählten Ortsbeiräten und einem Ortsbürgermeister. Dabei wurde die Fläche von Potsdam allein durch die Eingemeindungen im Jahr 2003 um 60 Prozent vergrößert, die Einwohnerzahl jedoch nur um 12 Prozent.

Quellen

Weblinks